Steuervorlage 17

Am 12. Februar 2017 haben die Schweizer Stimmberechtigten die Unternehmenssteuerreform III mit gut 59 Prozent Nein-Stimmen an der Urne abgelehnt. Zehn Tage später hat der Bundesrat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, die inhaltlichen Eckwerte für eine neue Steuervorlage bis spätestens Mitte 2017 auszuarbeiten.

Diese Eckwerte werden unter Federführung eines Steuerungsorgans ausgearbeitet. Das Steuerungsorgan besteht aus Vertretern des Bundes und der Kantone. Vorsitzender ist EFD-Chef Ueli Maurer. In einer ersten Phase führt das Steuerungsorgan Anhörungen mit den politischen Stakeholdern durch. Die Städte und Gemeinden werden privilegiert in die Arbeiten einbezogen.

Gegner und Befürworter sind sich einig, rasch eine neue Vorlage auszuarbeiten. Das Ziel bleibt weiterhin, die internationale Akzeptanz des Schweizer Steuersystems sicher zu stellen, dessen Wettbewerbsfähigkeit zu stärken sowie die Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden zu sichern. Die steuerlichen Sonderregeln zu den Statusgesellschaften sollen abgeschafft werden, wie das die Schweiz international in Aussicht gestellt hat.

In der Dokumentation finden Sie alle Dokumente zur Unternehmenssteuerreform III.

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Letzte Änderung 22.03.2017

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